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  • Dr. Cihat Cengiz

Kinderpsychologische Hilfe in der Kinderkrankenpflege: ein muss im sozialpädiatrischen Zentrum

Wenn ein Kind an einer Krankheit leidet, sind Familien natürlich darauf bedacht, die wirksamste Behandlung an der Besten Kinderklinik zu finden und diese aufrechtzuerhalten. In ihrer Sorge um das körperliche Wohlbefinden des Kindes übersehen sie leicht den emotionalen Aspekt, den eine chronische Krankheit fordern kann.


Für das Kind und die Familie kann die Diagnose einer chronischen Krankheit im Kindesalter einen seelischen Schock, Stress, Gefühle der Wut, Trauer und eine erhöhte Intensität in den zwischenmenschlichen Beziehungen bedeuten. Besonders belastend ist die Diagnose jedoch für ein Kind, das zuvor gesund war. Eine chronische Krankheit ist eine sehr schwierige Herausforderung für ein Kind, das sich oft sowohl vor der Krankheit als auch vor den mühsamen Prozessen der Behandlung fürchtet. Anfangs verstehen Kinder in der Regel die Komplexität von Diagnose und Behandlung nicht und es entsteht Verwirrung, wenn sie versuchen, mit der Krankheit und den medizinischen Eingriffen zurechtzukommen. Ein Kind mit einer chronischen Krankheit kann der Behandlung nicht immer leicht folgen, so dass es im Vergleich zu einem Erwachsenen mehr Hilfe und Unterstützung von der Familie braucht. Erschwerend kommt hinzu, dass ein Kind möglicherweise ungerechtfertigte Schuldgefühle empfindet, weil es glaubt, dass das erlebte Leiden eine Strafe für seine vergangenen Sünden wäre. In vielen Fällen sehen Kinder ihre Situation als dauerhaft an und befürchten, dass sie sich immer weiter verschlechtern wird. In diesem Fall entsteht Panik, die sich auf ihre Fähigkeit auswirkt, mit den Symptomen umzugehen und zu lernen, wie sie auf physischer und psychischer Ebene bewältigt werden können. Ein verunsichertes Kind kann den elterlichen Stress verstärken, was wiederum den Stress des Kindes weiter erhöht und sogar zu Verhaltensstörungen führen kann – ein Teufelskreis.


Zu den weiteren psychosozialen Reaktionen von Kindern auf chronische Krankheiten gehören die Angst vor Ablehnung, ein geringes Selbstwertgefühl, Unsicherheit im Zusammenhang mit eingeschränkten Bildungsaussichten, die Furcht vor Einschränkungen durch die Situation und die Angst davor, wie andere auf die Krankheit reagieren werden, insbesondere die Reaktionen der Gleichaltrigen. Die Art und Weise, wie ein Kind auf eine chronische Krankheit reagiert und ihr begegnet, hängt von Persönlichkeitsmerkmalen, Alter, sozialer Einstellung, der Beziehung des Kindes zu den Eltern und weiteren Faktoren ab. Psychische Zustände beeinflussen sicherlich den Krankheitsverlauf und die Einweisung eines Kindes in ein Krankenhaus kann eine potenziell traumatische Erfahrung sein. Die meisten dieser Kinder wünschen sich sehnlichst eine schnelle Genesung oder das Erlernen von Techniken, die ihren Zustand lindern können. Diese Wünsche können verstärkt werden, wenn das Kind bereit ist, sich auf die Behandlung einzulassen. Damit dies geschieht, ist die Unterstützung des medizinischen Personals (Kinderärzte und Kinderpsychologen) von entscheidender Bedeutung, damit das Kind einen anfänglich längeren Krankenhausaufenthalt verkraften kann.


Die Symptome sind zwar von Krankheit zu Krankheit unterschiedlich, aber Schmerzen und Verzweiflung sind allgemein verbreitet. Häufige Krankenhausaufenthalte und schmerzhafte Behandlungen können zu einem weiteren Trauma führen. Die soziale Ablehnung durch Gleichaltrige kann sehr stark sein. Die Einschränkungen, denen das Kind aufgrund seiner Krankheit ausgesetzt ist, können zu Gefühlen der Unzulänglichkeit führen, weil es glaubt, dass es sich in unannehmbarer Weise von den anderen unterscheidet. So kann ein Kind mit einer chronischen Krankheit wie Kinderrheuma, Asthma, Epilepsie oder Diabetes mellitus feststellen, dass wiederholte medizinische Untersuchungen, eine Diät oder andere Einschränkungen eher die Unterschiede als die Gemeinsamkeiten mit seinen Altersgenossen hervorheben. Ohne korrekte pflegerische Anweisungen kann es zu einer verstärkten Abhängigkeit von den Eltern oder anderen Betreuungspersonen kommen, was oft zu einem Mangel an Eigeninitiative führt, um die Krankheit in den Griff zu bekommen. Dies wiederum kann zum Ausschluss von sozialen Aktivitäten, zu erhöhtem Leidensdruck und zu elterlicher Überfürsorge führen. Leider kann es vorkommen, dass einige Kinder übermäßig anspruchsvoll und aufbrausend werden und sich gegen ihre Eltern auflehnen, um ein gewisses Maß an Unabhängigkeit zu erlangen. Dies kann sich besonders in der Pubertät bemerkbar machen. Ein jugendlicher Patient, der an Diabetes oder einem Herzleiden leidet, kann zur Verleugnung der Krankheit und zur Ablehnung der medizinischen Behandlung, einschließlich wichtiger Diät- und Bewegungsprogramme, übergehen.


Die psychologischen und verhaltensbezogenen Reaktionen der Familie und des Kindes auf die chronische Krankheit eines Kindes können sich als einer der wichtigsten Faktoren erweisen, die zum täglichen Funktionieren des Kindes und der Familieneinheit beitragen. Die Rolle des Kinderarztes und des Kinderpsychologen bei dieser Beratung wird sich im Laufe der chronischen Erkrankung eines Kindes verändern, je nach Art der Erkrankung, der funktionellen Beeinträchtigung des Kindes, der Anpassung des Kindes, der Eltern, der Geschwister und bis zu einem gewissen Grad auch der Vorkehrungen, die in der Schule getroffen werden. Für den Kinderarzt, der die medizinische Versorgung des Kindes beaufsichtigt, ist es wichtig, die potenziellen psychologischen und Verhaltensschwierigkeiten des Kindes und seiner Familie zu verstehen. Die Antizipation bekannter Risiken für psychologische und Verhaltensstörungen gibt den Behandlungsteams die Möglichkeit, Probleme frühzeitig anzugehen und gezielte Ressourcen zur Unterstützung anzubieten. In der Tat ist die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder mit chronischen Krankheiten depressiv werden, um 30% erhöht. Und selbst wenn es sich nur um eine Nebenwirkung von Medikamenten handelt, können Eltern und Kinderärzte bei der Bewältigung der Symptome helfen - ein Bewusstsein für die Faktoren, die zu einer Depression führen können, hilft ungemein.


Wir bei Symba Health wollen den psychologischen Aspekt, den eine chronische Krankheit fordern kann, nicht missachten und glauben, dass der sozialpädiatrische Ansatz dabei eine sehr wichtige Rolle spielen wird – für Kinder und Eltern zugleich. Wir glauben, dass die 🦁 Symba Eltern-Kinder-App 🦁 dabei helfen kann. Psychologische Faktoren können als Symptom in der Symba-App 🦁📱 dokumentiert werden, wobei medizinische Ereignisse wie z.B. Sport, Kinderpsychologische Behandlung als Ereignis eine große Rolle spielen könnten. Zudem bedarf es evtl. einer psychologischen Medikation, dessen Wechselwirkung mit anderen Medikamenten in der Symba-App 🦁📱 dargestellt werden könnte.

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